{"id":1777,"date":"2018-09-25T08:45:15","date_gmt":"2018-09-25T06:45:15","guid":{"rendered":"https:\/\/emagazin.plus\/?p=1777"},"modified":"2020-03-25T17:40:05","modified_gmt":"2020-03-25T16:40:05","slug":"autobranche-tschechien","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/emagazin.plus\/cz\/autobranche-tschechien\/","title":{"rendered":"Vom Wandel getrieben"},"content":{"rendered":"<p><em><strong>Der Weg zu neuen Rekorden in Tschechiens Autoindustrie wird steiniger. Noch 2017 gl\u00e4nzte die Branche mit H\u00f6chstwerten. In den Fabriken der drei einheimischen Hersteller liefen 1,413 Millionen Fahrzeuge von den B\u00e4ndern \u2013 ein Plus von 5 % im Vergleich zum Vorjahr. In den ersten sieben Monaten 2018 stieg die Produktion nur noch um 0,5 %. Das Hyundai-Werk in No\u0161ovice verzeichnete sogar starke R\u00fcckg\u00e4nge, weil die Nachfrage im Vereinigten K\u00f6nigreich und auf anderen wichtigen Absatzm\u00e4rkten sinkt.<\/strong><\/em><\/p>\n<p>Au\u00dferdem dr\u00fcckt die schwierige Lage am Arbeitsmarkt auf die Stimmung der Autoindustrie und auf die Gewinne. Personal f\u00fcr neue Produktionslinien fehlt, die Stammbelegschaft setzt sich mit hohen Lohnforderungen durch. Bei \u0160koda Auto wurden die Tarifl\u00f6hne im April 2018 um 12 % angehoben. Hyundai hat die Einstiegsl\u00f6hne zum 1. Juli um 8 % erh\u00f6ht. Weitaus mehr Gefahr k\u00f6nnte dem wichtigsten Wirtschaftszweig des Landes allerdings durch die technologische Zeitenwende drohen. Denn noch immer l\u00e4uft in Tschechien kein abgasfreies Auto vom Band, lediglich ein Hybridmodell bei Hyundai. Dabei steigt weltweit die Nachfrage nach alternativen Antriebsarten, nach vernetzten Autos, Assistenzsystemen und Mobilit\u00e4tsdiensten, nach neuen und leichteren Materialien. Auf diesen Gebieten haben tschechische Zulieferer noch erheblichen Nachholbedarf.<\/p>\n<p><strong>Autobranche investiert j\u00e4hrlich zwei Milliarden Euro<\/strong><\/p>\n<p>Immerhin geh\u00f6rt der Fahrzeugsektor zu den investitionsfreudigsten Wirtschaftszweigen im Land. Nach Berechnungen des Industrieministeriums haben Tschechiens Autohersteller und Zulieferer 2017 zwei Milliarden Euro in Anlagen und den Ausbau der Kapazit\u00e4ten gesteckt. Im Land sind die wichtigen internationalen Teilehersteller mit eigenen Produktionsst\u00e4tten vertreten \u2013 von Erstausr\u00fcstern (OEMs) bis hin zu Sublieferanten aller Ebenen. Die im Branchenverband AutoSAP organisierten 93 Zulieferer erzielten 2017 einen Rekordumsatz von umgerechnet 17.5 Milliarden Euro. Dennoch werden die Zeiten schwieriger. Marktexperten der Komer\u010dn\u00ed banka (KB) in Prag erwarten f\u00fcr die kommenden beiden Jahre einen R\u00fcckgang der tschechischen Autoproduktion um jeweils knapp 3 %. Als Grund nennt die Bank in einer aktuellen Studie die Abschw\u00e4chung der EU-Konjunktur in Folge einer m\u00f6glichen Rezession in den USA. Nach Einsch\u00e4tzung der KB liegen die Zukunftsm\u00e4rkte f\u00fcr tschechische Autos vor allem in Asien. Das erfordere allerdings neue Ans\u00e4tze bei Design und Ausstattung im Vergleich zu den bislang vorrangig belieferten M\u00e4rkten in Europa. Die Studie weist darauf hin, dass die einheimische Automobilindustrie einige strukturelle Schw\u00e4chen habe. So sei die Branche nur unzureichend vorbereitet auf die technologischen Herausforderungen der Zukunft, namentlich bei k\u00fcnstlicher Intelligenz und autonomem Fahren. Au\u00dferdem stagniere die Produktivit\u00e4t je Besch\u00e4ftigten. Das Beratungsunternehmen EY und der Branchenverband AutoSAP hatten im Fr\u00fchjahr 2018 untersucht, welchen Einfluss ein Erfolg der Elektromobilit\u00e4t auf Zubeh\u00f6rhersteller in B\u00f6hmen und in M\u00e4hren haben k\u00f6nnte. Sollten sich Batterieautos massiv durchsetzen, w\u00e4ren fast alle traditionellen Zulieferer betroffen: Hersteller von Motoren, Getrieben und Vergasern, von Tanks und Treibstoffsystemen, von Auspuffen, Bremsen, Karosserien und Fl\u00fcssigkeitsfiltern. Die befragten Unternehmen erzielen in Tschechien bislang noch 40 % ihrer Ums\u00e4tze mit Teilen, die nur in Autos mit Verbrennungsmotor gebraucht werden.<\/p>\n<p><strong>Jeder zweite Zulieferer produziert bereits Teile f\u00fcr Elektroautos<\/strong><\/p>\n<p>Immerhin jeder f\u00fcnfte Hersteller will bis 2020 die Produktion \u201ekritischer Komponenten\u201c einschr\u00e4nken. Die meisten Unternehmen sind zuversichtlich, dass sie auch bei den neuen Kfz-Teilen f\u00fcr elektrische Antriebe ihre bisherigen Kompetenzen und Produktionskapazit\u00e4ten nutzen k\u00f6nnen. Jeder zweite Zubeh\u00f6rlieferant in Tschechien hat laut der EY-Studie schon heute Komponenten f\u00fcr Elektroautos im Portfolio. Dazu geh\u00f6rt Continental mit seinem Reifenwerk Otrokovice. Wie Sprecherin Regina Feiferl\u00edkov\u00e1 auf Anfrage mitteilte, produziert die Fabrik seit einigen Jahren Pneus f\u00fcr Elektro- und Hybridfahrzeuge. Das US-Unternehmen Dura Automotive gab im Fr\u00fchjahr 2018 bekannt, innerhalb der n\u00e4chsten sieben Jahre in Tschechien 28 Millionen US-Dollar in die Teilefertigung f\u00fcr Elektroautos zu investieren. Unter anderem sollen hier Batteriehalter f\u00fcr Daimler und Tragelemente f\u00fcr Armaturenbretter im elektrischen Porsche Macan produziert werden, berichtete die Nachrichtenagentur \u010cTK. Dura Automotive hat zurzeit drei Werke in S\u00fcdb\u00f6hmen und eines in M\u00e4hrisch-Schlesien. Der britische Kfz-Zulieferer TI Automotive plant in Liberec sein europ\u00e4isches Entwicklungszentrum f\u00fcr Brennstoffsysteme und Teile f\u00fcr Elektroautos. Auch bei der Bosch Group in Tschechien sind die Umw\u00e4lzungen zu sp\u00fcren. Das Werk in Jihlava ist weltweit einer der gr\u00f6\u00dften Standorte f\u00fcr Dieselkomponenten, unter anderem Einspritzpumpen. In \u010cesk\u00e9 Bud\u011bjovice produziert Bosch Module zur Stickoxid-Reduktion und f\u00fcr die Kraftstoffzufuhr. Trotz des Schwerpunkts auf Technologien f\u00fcr Verbrennungsmotoren sei das Unternehmen gut aufgestellt f\u00fcr die Herausforderungen der Zukunft, meint Milan \u0160lachta, Repr\u00e4sentant der Bosch Group f\u00fcr Tschechien und die Slowakei. Bosch investiere sowohl in die Elektromobilit\u00e4t als auch in die Perfektionierung der Verbrennungsmotoren. \u201eDaf\u00fcr erweitern wir in \u010cesk\u00e9 Bud\u011bjovice nicht nur unsere Produktion, sondern errichten auch ein neues Entwicklungszentrum.\u201c Die tschechischen Bosch-Produkte h\u00e4tten eine Zukunft, weil sie helfen, die Emissionswerte unter die gesetzlichen Anforderungen zu dr\u00fccken. Zugleich sei aber die Zahl der Projekte mit Fokus auf elektrische Antriebssysteme bereits merkbar gestiegen, erkl\u00e4rt \u0160lachta. Ab 2020 erwartet Bosch den Durchbruch, wobei das Unternehmen wieder zu einem f\u00fchrenden Spieler werden will.<\/p>\n<p><strong>Autobauer und Zulieferer m\u00fcssen an einem Strang ziehen<\/strong><\/p>\n<p>Das Jahr 2020 k\u00f6nnte in Tschechien entscheidend sein, weil dann der wichtigste einheimische Anbieter \u0160koda Auto sein erstes rein elektrisch betriebenes Fahrzeug auf den Markt bringen will. Bis 2025 soll die Flotte der Elektromobile und Hybridautos auf zehn Modelle anwachsen. Laut Sprecher \u0160t\u011bp\u00e1n \u0158eh\u00e1k plant \u0160koda Auto, dass alternative Antriebsarten dann f\u00fcr ein Viertel der Gesamtums\u00e4tze sorgen. F\u00fcr die Umstellung auf Batterieantrieb steht die VW-Tochter bereits in Verhandlungen mit einheimischen Zulieferern, sagt \u0158eh\u00e1k. \u201eWir weisen sie auch darauf hin, welche Komponenten k\u00fcnftig nicht mehr gefragt sein werden.\u201c Der Mix verschiedener Antriebsformen stelle die Zusammenarbeit zwischen den Teileherstellern und den Autofabriken vor Herausforderungen. Vor einem Jahr hatte \u0160koda Auto seine Strategie 2025 entwickelt. Der Fahrzeughersteller bekennt sich dazu, in Zukunft nicht mehr nur Autos, sondern Mobilit\u00e4tsl\u00f6sungen verkaufen zu wollen. Ein Teil der Erl\u00f6se soll durch digitale Dienstleistungen hereinkommen. In seinem neuen DigiLab in Prag entwickelt \u0160koda Gesch\u00e4ftsmodelle f\u00fcr Carsharing, Fahrgemeinschaften und intelligentes Parken. Das Unternehmen ist aktiver Partner bei Smart-City-Projekten in Tschechien. Innerhalb der n\u00e4chsten f\u00fcnf Jahre will die VW-Tochter zwei Milliarden Euro in Elektromobilit\u00e4t und damit zusammenh\u00e4ngende Dienste investieren. Der Firmensitz Mlad\u00e1 Boleslav soll bei der Produktion von Elektroautos die Hauptrolle spielen. Ob die E-Mobile mit dem Fl\u00fcgelpfeil auch im Heimatmarkt auf Nachfrage treffen, muss sich noch zeigen. Im 1. Halbjahr 2018 hatten Pkw mit Batterieantrieb einen Anteil von mageren 0,2 % an den Neuwagenverk\u00e4ufen. Der Durchbruch werde erst kommen, wenn es eine engmaschige Infrastruktur an Schnellladestationen gibt, glaubt \u0160koda-Sprecher \u0160t\u011bp\u00e1n \u0158eh\u00e1k.<\/p>\n<p><strong>Regierung finanziert Ausbau des Lades\u00e4ulennetzes<\/strong><\/p>\n<p>Die Regierung in Prag konzentriert ihre F\u00f6rderpolitik daher auf den Ausbau des Ladenetzes. In zwei Jahren soll es 1.300 Stationen im Land geben (aktuell 300), davon 500 Schnellladepunkte. Mit Hilfe von EU-Fonds flie\u00dfen fast 50 Millionen Euro in den Ausbau des Netzes. Damit werden auch Tankstellen f\u00fcr Autogas (LNG), komprimiertes Erdgas (CNG) und Wasserstoff finanziert. Das Ministerium f\u00fcr Industrie und Handel (MPO) geht davon aus, dass sich bis 2020 die Zahl der Elektroautos in Tschechien gegen\u00fcber 2017 auf 5.000 vervierfacht. Die Zahl der Hybridautos k\u00f6nnte sich bis dahin auf 12.000 verdoppeln. F\u00fcr 2025 rechnet die Beh\u00f6rde sogar mit 100.000 E-Autos. Bedarf f\u00fcr die Wagen w\u00e4re auf jeden Fall vorhanden, wie eine Untersuchung von Volkswagen Financial Services ergeben hat. Demnach plant jeder zweite Tscheche innerhalb der n\u00e4chsten zehn Jahre die Anschaffung eines Elektromobils. Der Anfahrtsweg zur Arbeit liegt laut der Befragung in der Regel bei 15 bis 30 Minuten, so dass ein batteriebetriebenes Auto ideal w\u00e4re. Eine andere Befragung von EY best\u00e4tigt diesen Trend. Demnach interessieren sich zwei Drittel der tschechischen Autofahrer f\u00fcr Elektromobilit\u00e4t, jeder Dritte w\u00fcrde ein Auto mit Batterieantrieb kaufen, wenn die Preise sinken. Etwa 95 % der E-Auto-K\u00e4ufe entfallen zurzeit auf Firmenwagen. Viele Unternehmen schaffen sich aus Imagegr\u00fcnden abgasfreie Autos an und sorgen so f\u00fcr den meisten Schub am Markt. Die Moneta Money Bank hat bei Volkswagen gleich 150 E-Golfs geordert und will ihre Flotte innerhalb von f\u00fcnf Jahren komplett auf Elektroautos umstellen. In der neuen Firmenzentrale in Prag entstehen 50 Ladepunkte. Der Elektronikhersteller Foxconn hat ebenfalls mit der Elektrifizierung seines Fuhrparks in den Werken Pardubice und Kutn\u00e1 Hora begonnen. Das Unternehmen will in Tschechien auch Batteriesysteme f\u00fcr Elektroautos entwickeln. Die japanische Central Glass Czech erweitert ihr Werk in Pardubice und will dort Elektrolytfl\u00fcssigkeiten f\u00fcr Lithiumbatterien herstellen. Toyota betreibt an der Elektrotechnik-Fakult\u00e4t der \u010cVUT in Prag ein Entwicklungslabor. Dort wird unter anderem an selbstfahrenden Autos geforscht.<\/p>\n<p><strong>Kleine Firmen nutzen Technologiewandel f\u00fcr Markteinstieg<\/strong><\/p>\n<p>Neben den traditionellen Zulieferern sp\u00fclt die Technologiewende der Autobranche neue Hersteller nach oben, die mit pfiffigen Ideen den Markt umkrempeln. Die auf Elektronik spezialisierte Firma DEL aus \u017d\u010f\u00e1r nad S\u00e1zavou etwa hat einen Schnelllader f\u00fcr Elektroautos entwickelt, der die Batterie in kurzer Zeit bis zu 95 % aufl\u00e4dt. Das s\u00fcdb\u00f6hmische Unternehmen OIG Power, zur deren Eigent\u00fcmern der ehemalige Wirtschaftsminister Martin Kuba geh\u00f6rt, hat Ladestationen f\u00fcr Elektroautos konzipiert und plant landesweit den Verkauf an Kommunen, Unternehmen und Privathaushalte. Ein Prager Startup l\u00e4sst zurzeit das tschechoslowakische Kult-Zweirad \u010cezeta wieder auferstehen \u2013 als Elektroroller. \u00dcber eine Crowdfunding-Plattform hatte sich das Unternehmen, das ein Brite gegr\u00fcndet hat, das n\u00f6tige Kapital besorgt, um zun\u00e4chst 2.000 Exemplare zu montieren. Ebenfalls per Schwarmfinanzierung konnte sich der Prager Nutzfahrzeughersteller Zebra Group Geld f\u00fcr die Entwicklung eines Elektroautos beschaffen. Knapp 240 Anleger gaben daf\u00fcr rund 310.000 Euro Kredit. Das Unternehmen will einen Kleinlaster mit Elektromotor auf den Markt bringen und damit in direkte Konkurrenz zum deutschen Anbieter Unikont oder zur \u00f6sterreichischen Lindner treten. Bei Elektrofahrr\u00e4dern geh\u00f6rt Tschechien schon jetzt zu den sechs f\u00fchrenden Herstellerl\u00e4ndern in Mittelosteuropa. Nach Angaben der Nachrichtenagentur \u010cTK werden pro Jahr rund 80.000 Zweir\u00e4der mit Batterieantrieb produziert, der Gro\u00dfteil davon f\u00fcr den Export. Bekannte Hersteller sind 4Ever, BPS Bicycle und Bike Fun.<\/p>\n<p><strong>Mehrere Testgel\u00e4nde f\u00fcr autonomes Fahren<\/strong><\/p>\n<p>Zur F\u00fchrungsriege in Europa will Deutschlands Nachbarland auch beim autonomen Fahren geh\u00f6ren. BMW richtet in Sokolov eine 500 Hektar gro\u00dfe Versuchsanlage zur Erprobung von Elektrifizierung, Digitalisierung und fahrerlosen Autos ein. Die M\u00fcnchener investieren bis 2020 einen dreistelligen Millionenbetrag. Bis 2022 erschlie\u00dft die Investitionsgruppe Accolade ein Testgel\u00e4nde in der westb\u00f6hmischen Stadt St\u0159\u00edbro. Der Investor arbeitet dabei mit den Technischen Hochschulen \u010cVUT in Prag und VUT in Brno zusammen. Accolade hofft, mit dem Areal Europas f\u00fchrende Entwicklungsb\u00fcros f\u00fcr autonomes Fahren anzulocken. Seit Juni dieses Jahres l\u00e4sst die staatliche Autobahnverwaltung \u0158SD auf einer 46 Kilometer langen Teilstrecke im Umland von Prag autonomes Fahren testen, indem sie die Daten der teilnehmenden Fahrzeuge sammelt und auswertet. Weitere Teilabschnitte auf l\u00e4ngeren Trassen sollen folgen. Der franz\u00f6sische Konzern Valeo entwickelt in Tschechien seit 2013 Sensoren f\u00fcr autonomes Fahren. Am Flughafen Milovice, nord\u00f6stlich von Prag, testet der Autozulieferer autonomes Parken, \u00dcberholman\u00f6ver und adaptive Tempomaten. Die vielen Projekte zeigen, dass Tschechien gute Chancen hat, vom technologischen Wandel zu profitieren. Vielleicht messen sich die Rekorde der Branche k\u00fcnftig nicht in St\u00fcckzahlen, sondern in Patenten und Forschungserfolgen.<\/p>\n<p>Autor:&nbsp;Gerit Schulze \/ Germany Trade &amp; Invest<\/p>\n<p>Bildquelle: \u0160koda Auto a.s.<\/p>\n<!-- AddThis Advanced Settings generic via filter on the_content -->","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der Weg zu neuen Rekorden in Tschechiens Autoindustrie wird steiniger. Noch 2017 gl\u00e4nzte die Branche mit H\u00f6chstwerten. 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