{"id":5684,"date":"2020-07-15T16:33:23","date_gmt":"2020-07-15T14:33:23","guid":{"rendered":"https:\/\/emagazin.plus\/?p=5684"},"modified":"2025-02-06T11:41:47","modified_gmt":"2025-02-06T10:41:47","slug":"tschechiens-ernaehrungswirtschaft-wird-zum-politikum","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/emagazin.plus\/cz\/tschechiens-ernaehrungswirtschaft-wird-zum-politikum\/","title":{"rendered":"Tschechiens Ern\u00e4hrungswirtschaft wird zum Politikum"},"content":{"rendered":"\n<p class=\"has-medium-font-size\"><strong>Die Coronavirus-Krise und der zwei Monate w\u00e4hrende Notstand haben die Lebensmittelm\u00e4rkte in Tschechien sehr unterschiedlich beeinflusst. Als Grundbedarfsanbieter profitierte der Lebensmitteleinzelhandel, da er von den acht- bis zehnw\u00f6chigen Gesch\u00e4ftsschlie\u00dfungen, denen andere Einzelh\u00e4ndler oder Dienstleistungsanbieter unterlagen, nicht betroffen war. W\u00e4hrend die Zulieferer der Superm\u00e4rkte zulegen konnten und zum Teil Personal einstellten, standen die der Gastronomie, darunter der Gro\u00dfhandel und die Bierbrauer, vor verschlossenen T\u00fcren.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-normal-font-size\">Die Statistik zeigte die Unterschiede im M\u00e4rz klar auf. Dieser Monat war bereits gepr\u00e4gt durch massive Vorratsk\u00e4ufe verunsicherter Verbraucher. Die Lebensmittelindustrie erl\u00f6ste im Vorjahresvergleich \u00fcber 14 % (laufende Preise) mehr. Die Ums\u00e4tze der Getr\u00e4nkehersteller gingen in fast demselben Ma\u00dfe zur\u00fcck. Der Einzelhandel mit Lebensmitteln setzte um 10 % mehr um (preisbereinigt 4 %), was aber vor allem Super- und Hyperm\u00e4rkte registrierten. Der Fachhandel mit Lebensmitteln hatte nichts zu lachen bei einem R\u00fcckgang um 12 %. In der Gastronomie brachen die Ums\u00e4tze um 42 % ein. Restaurants, Caf\u00e9s und Kneipen konnten am 11. Mai ihre G\u00e4ste erstmals wieder direkt bedienen, wenn auch nur drau\u00dfen. Seit dem 25. Mai ist auch der Innenbereich wieder zugelassen. Solange es aber kaum ausl\u00e4ndische Touristen gibt, Abstandsregelungen und fr\u00fchere Schlie\u00dfungszeiten zu beachten sind, k\u00f6nnen die Lokale nicht an das Vorkrisenhoch anschlie\u00dfen. Der Verband der Brauereien rechnet nach dem Spitzenjahr 2019 und einer Produktion von 21,6 Millionen Hektolitern Bier mit einem erheblichen R\u00fcckgang und f\u00fcrchtet vor allem um die Existenz der Minibrauereien.<\/p>\n\n\n\n<p style=\"color:#0a5a88\" class=\"has-text-color has-normal-font-size\"><strong>Solidarit\u00e4t in Corona-Zeiten<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Schwer hatten es durch das mehrw\u00f6chige Verbot der Bauernm\u00e4rkte auch die Landwirte, die ihre Produkte direkt auf diesen M\u00e4rkten verkaufen \u2013 regional fokussiert und ohne Zwischenh\u00e4ndler. Ihnen sprang das Internet zur Seite, etwa in Gestalt des online-Supermarkts Ko\u0161\u00edk.cz, der auf seiner Website einen Bauernmarkt aufmachte. Demonstrativ warb Penny Market f\u00fcr den Konsum nationaler Produkte unter dem Motto \u201eLasst es Euch in Tschechien gut gehen.\u201c Damit stand die Supermarktkette nicht allein. Gerade bei frischen Waren wie Brot, Fleisch und Wurstwaren, Milch und Molkereiprodukten ziehen tschechische K\u00e4ufer Umfragen zufolge heimische Anbieter vor. Orientierung liefern nationale G\u00fctesiegel f\u00fcr hochwertige tschechische Lebensmittel wie KLASA oder Region\u00e1ln\u00ed potravina.<\/p>\n\n\n\n<p style=\"color:#0a5a88\" class=\"has-text-color\"><strong>Online-Absatz gewinnt an Fahrt<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Der tschechische Lebensmitteleinzelhandel wird von ausl\u00e4ndischen Ketten bestimmt. Unter den Top 10 befinden sich sechs deutsche Namen mit Lidl und Kaufland an der Spitze vor Albert, Tesco und Penny Market. Von Bedeutung sind auch die tschechischen Superm\u00e4rkte Hru\u0161ka und die Genossenschaften Coop und CBA.<\/p>\n\n\n\n<p>Durch Corona hat der elektronische Handel als Absatzkanal im Segment Food nochmal einen Sprung gemacht. Marktf\u00fchrer sind die Anbieter Rohlik.cz, Ko\u0161\u00edk.cz und Tesco. Sie wussten schon vorher, ihre Klientel durch Extras wie Lebensmittelampeln, Plastikreduzierungskampagnen oder die Zusammenarbeit mit regionalen Erzeugern zu halten. Unter dem Einfluss von Covid-19 konnten sie sich vor Nachfrage kaum retten, da die Menschen pl\u00f6tzlich im Internet Gro\u00dfeink\u00e4ufe machten. Die elektronischen Superm\u00e4rkte erweitern daher ihr Angebot, automatisieren ihre Lager, bauen neue und expandieren in die Regionen.<\/p>\n\n\n\n<p style=\"color:#0a5a88\" class=\"has-text-color\"><strong>Steigende Lebensmittelausgaben<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Mit rund 16 % ihrer Haushaltsausgaben m\u00fcssen die Tschechen einen deutlich gr\u00f6\u00dferen Anteil f\u00fcr Lebensmittel und nichtalkoholische Getr\u00e4nke aufwenden, als die B\u00fcrger im Durchschnitt der EU (12 %). Geht es nach den Zahlen von Eurostat, betrugen diese Konsumausgaben 2018 rund 16 Milliarden Euro. Hinzu kamen 3,3 Milliarden Euro f\u00fcr alkoholische Getr\u00e4nke und 6,6 Milliarden Euro f\u00fcr die Verpflegung au\u00dfer Haus. Seit Jahren nehmen diese Ausgaben zu.<\/p>\n\n\n\n<p>Angesichts eines durchschnittlichen Bruttomonatslohns von 34.077 K\u010d im 1. Quartal 2020 (rund 1.330 Euro) ist der Preis entscheidend f\u00fcr den Gro\u00dfteil der Nachfrage. Angebotsaktionen bleiben beliebt und werden in der durch die Pandemie ausgel\u00f6sten Rezession noch einmal an Aufmerksamkeit gewinnen. Auch die Hausmarken der Handelsketten sind gefragt. Ihr Sortiment w\u00e4chst. Kaufland vermarktet verst\u00e4rkt seine vegane Eigenmarke. Globus stellt Hausmarken zum Teil im Supermarkt selbst her.<\/p>\n\n\n\n<p>Die steigenden L\u00f6hne und Einkommen der vergangenen Jahre erlauben es den B\u00fcrgern zunehmend Markenartikel und hochwertige regionale Produkte nachzufragen. Aspekte wie Nachhaltigkeit, Umwelt und Tierwohl beginnen eine Rolle zu spielen. Dass es m\u00f6glich ist, Rinder rund ums Jahr auf der Weide zu halten und f\u00fcr Fleisch zu sorgen, das von der Farm direkt zum Verbraucher kommt, beweist die Farm Kukburg unfern von Prag, die ihre Produkte auch in der angeschlossenen Gastronomie anbietet. Der Hof Louchovsk\u00fd dv\u016fr im Kreis Chomutov arbeitet mit aus Frankreich stammenden Salers-Rindern und liefert das Fleisch direkt aus.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Verpackungen selbst beginnen von diesen Themen zu erz\u00e4hlen. Kleine Geschichten zu Nachhaltigkeit und Produktionsweg finden sich zum Beispiel auf den Schachteln von Tomaten und Fr\u00fcchten der Vertriebsgenossenschaft cerstveutrzeno.cz, die verschiedene m\u00e4hrische Obstfarmen vereint. Wer Verpackungen ohne Plastik sucht oder gar Zero Waste anstrebt, findet in Prag Alternativen bei ersten Unverpackt-Anbietern wie der Initiative Bezobalu oder dem Gesch\u00e4ft Neobaleno. Einige Superm\u00e4rkten bieten bereits Abf\u00fcllungsvorrichtungen f\u00fcr den Verbraucher an.<\/p>\n\n\n\n<p>Es sind in der Masse nach wie vor die Ausnahmen. Zu den Trends, die oft in Nischen beginnen, aber sich beharrlich auspr\u00e4gen k\u00f6nnen, geh\u00f6rt die Nachfrage nach Biolebensmitteln, Allergiker-Produkten, Sportlernahrung, vegetarischen und veganen Alternativen. Noch sind in den Regalen viele dieser Produkte importierter Herkunft.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"999\" height=\"568\" src=\"https:\/\/emagazin.plus\/wp-content\/uploads\/2020\/07\/Foto_Farmarske_Trhy.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-5680\" srcset=\"https:\/\/emagazin.plus\/wp-content\/uploads\/2020\/07\/Foto_Farmarske_Trhy.jpg 999w, https:\/\/emagazin.plus\/wp-content\/uploads\/2020\/07\/Foto_Farmarske_Trhy-300x171.jpg 300w, https:\/\/emagazin.plus\/wp-content\/uploads\/2020\/07\/Foto_Farmarske_Trhy-768x437.jpg 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 999px) 100vw, 999px\" \/><figcaption>Foto: Archetyp,z.s.\/farmarsketrziste.cz<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p style=\"color:#0a5a88\" class=\"has-text-color\"><strong>Wachsende \u00f6kologische Landwirtschaft<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Von der dynamischen Nachfrage nach Biolebensmitteln will sich Tschechiens wachsende \u00f6kologische Landwirtschaft und Lebensmittelproduktion einen Teil abschneiden. Ihr Anteil an der Agrarproduktion erreichte 2018 rund 5 %. Gut 13 % der \u00c4cker werden nach Angaben des Landwirtschaftsministeriums von \u00fcber 4.600 Farmen bereits \u00f6kologisch bewirtschaftet. In der Verarbeitung sind es 750 Firmen und im Handel 950. F\u00f6rdergelder unterst\u00fctzen diesen Trend seit Jahren.<\/p>\n\n\n\n<p>Best\u00e4tigung kommt durch die Strategie f\u00fcr ein faires, gesundes und umweltfreundliches Lebensmittelsystem, das die EU unter dem Motto \u201eFarm to Fork\u201c (vom Hof auf den Tisch) am 20. Mai 2020 vorstellte. Es baut darauf, dass sich die Menschen trotz der wachenden Urbanisierung einen engeren Bezug zu ihren Lebensmitteln w\u00fcnschen, die frisch, weniger stark verarbeitet und nachhaltig erzeugt sein sollen.<\/p>\n\n\n\n<p style=\"color:#0a5a88\" class=\"has-text-color\"><strong>Lebensmittelgesetz in der \u00dcberarbeitung<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Das trifft auch auf tschechische Verbraucher zu. Zus\u00e4tzlich hat die Diskussion \u00fcber zweierlei Qualit\u00e4t dazu gef\u00fchrt, dass viele genauer hinschauen, wo ein Produkt herkommt und was es genau enth\u00e4lt. In einer Studie, die 1.400 Lebensmittel aus 19 L\u00e4ndern verglich, hat die EU-Kommission zwar keinen Ost-West-Unterschied bei der Zusammensetzung von Markenlebensmitteln festgestellt. Doch beobachtete sie, dass ein Drittel der getesteten Produkte, die als identisch oder \u00e4hnlich vermarktet wurden, eine unterschiedliche Zusammensetzung aufwies. Zum Schutz des Verbrauchers ist das nicht mehr zul\u00e4ssig. Tschechien novelliert aktuell vor diesem Hintergrund sein Lebensmittelgesetz.<\/p>\n\n\n\n<p style=\"color:#0a5a88\" class=\"has-text-color\"><strong>H\u00f6herer Selbstversorgungsgrad angestrebt<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Mehrere Abgeordnete nutzten diesen gesetzgeberischen Prozess, um weitere Ab\u00e4nderungsentw\u00fcrfe einzubringen. Ihr Ziel: Eine Quote f\u00fcr tschechische Lebensmittel in den Einzelhandelsregalen einzuf\u00fchren. Die Coronavirus-Krise hat die Rufe nach mehr Autarkie in der Lebensmittelversorgung gesch\u00fcrt. Auf diese Weise w\u00fcrden nationale Produzenten auf dem heimischen Markt gest\u00e4rkt. Tschechien importiert von Jahr zu Jahr mehr Lebensmittel und verzeichnet ein hohes Handelsdefizit. Der Selbstversorgungsgrad bei verschiedenen Produkten ist zur\u00fcckgegangen. Hoch ist er Pressemeldungen zufolge bei Senf, Mohn, Rindfleisch, Milch, Getreide oder Raps. Unter 100 % liegt er bei Soja, Kartoffeln, Gefl\u00fcgel, Obst. Besonders niedrig ist er bei Schweinefleisch (51 %), Wein (39 %), frischem Gem\u00fcse (32 %). Das ist vielen Politikern ein Dorn im Auge. F\u00f6rdermittel, die die Investitionen in Agrar- und Lebensmittelbetrieben besonders im Hinblick auf die Selbstversorgung in sensitiven Bereichen unterst\u00fctzen sollen, scheinen nicht genug.<\/p>\n\n\n\n<p>So schlugen Abgeordnete von der rechtsnationalen Partei f\u00fcr Freiheit und direkte Demokratie SPD und von der regierenden Bewegung ANO vor, 2021 eine Quote von 55 % f\u00fcr tschechische Lebensmittel im Einzelhandel einzuf\u00fchren. Diese sollte bis 2027 jedes Jahr um weitere 5 Prozentpunkte steigen auf 85 %.<\/p>\n\n\n\n<p style=\"color:#0a5a88\" class=\"has-text-color\"><strong>Nationales Politikum<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Ein umstrittener Vorsto\u00df. Institutionen wie der Verband f\u00fcr Handel und Tourismus oder der Verband der privaten Landwirtschaft kritisierten, dass die 85-Prozent-Quote gro\u00dfe Agrar- und Lebensmittelkonzerne beg\u00fcnstige und dem Verbraucher schade. Dessen Wahlm\u00f6glichkeit w\u00fcrde reduziert. Preissteigerungen und geringere Qualit\u00e4t k\u00f6nnten die Folge sein. Das Gesetz versto\u00dfe dar\u00fcber hinaus gegen das europ\u00e4ische Recht. Vom Sender CNN Prima News auf den Vorschlag angesprochen, \u00e4u\u00dferte sich auch Ministerpr\u00e4sident Andrej Babi\u0161 ablehnend. Er ist Gr\u00fcnder der Partei ANO und des Konzerns Agrofert, einer der umsatzst\u00e4rksten des Landes, der in Landwirtschaft, Lebensmittelproduktion, Agrarchemie und der Medienbranche t\u00e4tig ist. Seine Anteile hat Babi\u0161 2017 in einen treuh\u00e4nderischen Fonds eingebracht.<\/p>\n\n\n\n<p>Anfang Juni ging der Entwurf der Novelle zur \u00dcberarbeitung in die 2. Lesung und den Landwirtschaftsausschuss zur\u00fcck. Damit d\u00fcrfte die Sache aber noch nicht erledigt sein. Welche politische Brisanz mit diesem Thema verbunden ist, zeigt ein neues Plakat der rechtsnationalen Partei \u201eFreiheit und direkte Demokratie\u201c (SPD): \u201eTschechische Lebensmittel &#8211; nicht den teuren Abfall aus der EU!\u201c<\/p>\n\n\n\n<p style=\"color:#0a5a88\" class=\"has-text-color\"><strong>Deutschland wichtigstes Lieferland<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Die Importe von Agrarerzeugnissen und Nahrungsmitteln (ohne lebende Tiere und Tierfutter) sind nach Angaben des Tschechischen Statistikamts zwischen 2009 und 2019 um 3,2 Milliarden Euro auf 6,7 Milliarden Euro angestiegen. Gegen\u00fcber 2018 war es ein nominaler Zuwachs um 7,3 %. Bedeutendste Einfuhrpositionen sind Gem\u00fcse und Fr\u00fcchte, gefolgt von Fleisch und Wurstwaren. In beiden Bereichen ist das Handelsdefizit besonders ausgepr\u00e4gt. Positiv schlie\u00dft der Au\u00dfenhandel mit Getreide- und Getreideerzeugnissen, Milch und Milcherzeugnissen sowie Zucker, Zuckerwaren und Honig. Insgesamt betrug das Defizit 2,2 Milliarden Euro. Bei den Getr\u00e4nken machte es 44 Millionen Euro aus. Tschechiens Exporte von Nahrungsmitteln und Getr\u00e4nken haben 2019 gegen\u00fcber dem Vorjahr um 4,1 % auf 5,1 Milliarden Euro zugenommen.<\/p>\n\n\n\n<p>Wichtigstes Lieferland ist seit vielen Jahren Deutschland, das 2019 mit Lebensmittel- und Getr\u00e4nkelieferungen (ohne lebende Tiere und Futtermittel) im Wert von 1,65 Milliarden Euro 22,4 % der tschechischen Importe in diesem Segment stellte. Es folgen Polen, Spanien, die Slowakei und die Niederlande. Nach Deutschland exportierte Tschechien 2019 Lebensmittel und Getr\u00e4nke im Wert von 1,0 Milliarden Euro.<\/p>\n\n\n\n<p>Text: Miriam Neubert, Germany Trade &amp; Invest<br>Titelfoto: pixabay\/ElasticComputeFarm<\/p>\n<!-- AddThis Advanced Settings generic via filter on the_content -->","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Coronavirus-Krise und der zwei Monate w\u00e4hrende Notstand haben die Lebensmittelm\u00e4rkte in Tschechien sehr unterschiedlich beeinflusst. Als Grundbedarfsanbieter profitierte der Lebensmitteleinzelhandel, da er von den acht- bis zehnw\u00f6chigen Gesch\u00e4ftsschlie\u00dfungen, denen andere Einzelh\u00e4ndler oder Dienstleistungsanbieter unterlagen, nicht betroffen war. 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