{"id":939,"date":"2017-09-29T02:00:48","date_gmt":"2017-09-29T00:00:48","guid":{"rendered":"https:\/\/emagazin.plus\/?p=939"},"modified":"2020-03-26T14:53:11","modified_gmt":"2020-03-26T13:53:11","slug":"autoland-tschechien","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/emagazin.plus\/cz\/autoland-tschechien\/","title":{"rendered":"Autoland Tschechien am Scheideweg"},"content":{"rendered":"<p><em>Elektromotor, autonomes Fahren, Carsharing \u2013 die Fahrzeugindustrie steht vor einem Technologiewandel. Davon wird auch das Autoland Tschechien betroffen sein. Ist die Branche auf die Zeitenwende vorbereitet?<\/em><\/p>\n<p>0,08 Prozent. Das ist der Anteil, den Elektroautos 2016 an den Neuzulassungen in Tschechien hatten. Gerade einmal 200 Pkw mit Batterieantrieb wurden zwischen Pilsen und Ostrava verkauft.<\/p>\n<p>Noch mauer sieht es in den Fahrzeugfabriken aus. Bislang rollt kein einziges emissionsfreies Auto von den Flie\u00dfb\u00e4ndern in Mlad\u00e1 Boleslav, Kol\u00edn oder No\u0161ovice. Die 1,34 Millionen Pkw, die 2016 produziert wurden, laufen mit Diesel oder Benzin, im besten Fall \u2013 wie eine Handvoll \u0160kodas \u2013 mit komprimiertem Erdgas.<\/p>\n<p>Droht die Kernbranche der tschechischen Volkswirtschaft den Anschluss zu verlieren? Erste wichtige Abnehmer von Fahrzeugen aus B\u00f6hmen und M\u00e4hren haben das Ende des Verbrennungsmotors eingel\u00e4utet. Frankreich \u2013 \u0160kodas neuntwichtigster Absatzmarkt \u2013 will ab 2040 den Verkauf von klimasch\u00e4dlichen Pkw einstellen. Indien, wo \u0160koda sogar eigene Fabriken hat, l\u00e4sst ab 2030 nur noch Elektroautos zu. In Norwegen registrierte \u0160koda 2016 mit 7.700 Autos einen neuen Verkaufsrekord. Nun wird dort diskutiert, schon ab 2025 nur noch emissionsfreie Neuwagen auf die Stra\u00dfe zu lassen.<\/p>\n<h4>Branche sieht sich ger\u00fcstet f\u00fcr den Wandel<\/h4>\n<p>Von Panik ist in Prag und Mlad\u00e1 Boleslav trotzdem nichts zu sp\u00fcren. Im Gegenteil: Politik und Industrie sehen die einheimische Autoindustrie gut vorbereitet auf den bevorstehenden Technologiesprung. \u201eDie Branche bleibt die Triebfeder der tschechischen Wirtschaft\u201c, sagt Zden\u011bk Petzl, Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer des Verbands AutoSAP. \u201eEs gibt keinen Grund, sich vor der Umw\u00e4lzung zu f\u00fcrchten. Unsere Autohersteller nutzen schon jetzt modernste Forschungskapazit\u00e4ten und setzen die neueste Technik ein, ebenso die Zulieferer.\u201c<\/p>\n<p>Petzl verweist auf die wachsenden Entwicklungsabteilungen in der Fahrzeugindustrie. \u201eDer Automobilsektor hat in diesem Bereich bereits 7.000 Mitarbeiter eingestellt.\u201c L\u00e4ngst besch\u00e4ftigten sich die Firmen mit Automatisierung, Digitalisierung und einer Online-Kontrolle der Produktionsprozesse.<\/p>\n<p>Tats\u00e4chlich hat sich rund um den Fahrzeugbau in den letzten Jahren eine beeindruckende Forschungslandschaft entwickelt. Rund ein Drittel aller Entwicklungsausgaben der tschechischen Industrie flie\u00dfen in diesen Sektor.<\/p>\n<p>Das Forschungszentrum CEITEC in Br\u00fcnn zum Beispiel ist Partner des europ\u00e4ischen Projekts AutoDrive, das Technologien f\u00fcr autonomes Fahren vorantreibt. In Roztoky bei Prag arbeiten Wissenschaftler an neuen Elektro- oder Hybridantrieben, machen konventionelle Verbrennungsmotoren effizienter und entwickeln Steuerungssysteme f\u00fcr autonomes Fahren. Das dortige Zentrum f\u00fcr nachhaltige Mobilit\u00e4t (CVUM) ist eine Au\u00dfenstelle der Technischen Hochschule \u010cVUT. Zu den Auftraggebern geh\u00f6ren einheimische Maschinenbauer wie Motorpal und PBS ebenso wie ausl\u00e4ndische Firmen, darunter Porsche, MBTech oder Eaton.<\/p>\n<h4>\u201eUnternehmen sind keine verl\u00e4ngerte Werkbank mehr\u201c<\/h4>\n<p>Angesichts solcher Vorzeigeprojekte macht sich der Prodekan der Maschinenbaufakult\u00e4t an der \u010cVUT, Professor Jan Macek, keine Sorgen um die Zukunft der einheimischen Automobilindustrie. Die Unternehmen seien anpassungsf\u00e4hig und l\u00e4ngst nicht mehr nur verl\u00e4ngerte Werkb\u00e4nke. Sie lieferten die \u201epassenden L\u00f6sungen f\u00fcr die Anforderungen der M\u00e4rkte.\u201c Allerdings sollten die tschechischen Unternehmen selbstbewusster ihre Technologien vermarkten.<\/p>\n<p>Macek erwartet \u201emindestens 20 bis 30 Jahre \u00dcbergangszeit\u201c, bevor der Verbrennungsmotor durch modernere Technologien ersetzt werde. \u201eEs ist nicht vern\u00fcnftig, Investitionen jetzt nur in eine Richtung zu lenken\u201c, meint der Wissenschaftler und kritisiert die einseitige Orientierung der EU und Deutschlands auf die Elektromobilit\u00e4t.<\/p>\n<p>Der Forschungsfokus sollte nach Ansicht des Experten nicht nur auf der Weiterentwicklung der Fahrzeuge liegen, sondern auch auf dem Ausbau der Infrastruktur. Dazu z\u00e4hlt Macek Park &amp; Ride-Parkfl\u00e4chen, Ladestationen f\u00fcr Elektrofahrzeuge und mehr Angebote f\u00fcr Carsharing.<\/p>\n<p>Wurden in Tschechien 2012 erst neun Pkw geteilt, so sind es inzwischen laut Carsharing-Verband schon 350 (Interview zum Carsharing auf den Seiten 38-39, Anm. d. Red.). Gr\u00f6\u00dfter Anbieter ist Car4Way, der seine Flotte in diesem Jahr auf 300 Fahrzeuge verdoppeln will. \u0160koda Auto kooperiert mit drei Hochschulen beim Aufbau eines Carsharing-Angebots f\u00fcr die Universit\u00e4ten.<\/p>\n<h4>Kohlekonzern investiert jetzt in Elektromobile<\/h4>\n<p>Selbst der Kohle- und Atomstromkonzern \u010cEZ findet Gefallen am Carsharing und ist im Sommer bei der franz\u00f6sischen Vulog eingestiegen, einem weltweit f\u00fchrenden Anbieter von Carsharing mit Elektroautos. \u010cEZ will Vulog bei der Erschlie\u00dfung weiterer Auslandsm\u00e4rkte unterst\u00fctzen, ein Markteintritt in Tschechien ist geplant.<\/p>\n<p>Ein Durchbruch der Elektromobilit\u00e4t w\u00fcrde dem Energieerzeuger neue Kunden bescheren. Momentan holen sich in Tschechien erst 1.200 Autos ihren Treibstoff aus der Steckdose. Eine Studie von Roland Berger geht davon aus, dass die Zahl der Elektroautos bis 2020 auf 7.000 steigt.<\/p>\n<p>Daf\u00fcr fehlt noch die Infrastruktur. Laut Branchenportal Hybrid.cz gab es Anfang 2017 nur 125 Ladestationen im Land. Dort konnten rund 330 Autos gleichzeitig ihren Akku f\u00fcllen. Die meisten Stromtankstellen betreibt \u010cEZ. Der Energieriese will bis Ende 2018 die Zahl seiner Ladestationen auf 150 verdoppeln. Auch E.on und RWE\/Innogy haben Expansionspl\u00e4ne.<\/p>\n<p>Staatliche Institutionen k\u00f6nnen seit 2016 Kaufpr\u00e4mien f\u00fcr die Anschaffung von emissionsarmen Autos beantragen. Um den Verkauf von Elektroautos anzukurbeln, ist au\u00dferdem ein Wegfall der Autobahnvignette f\u00fcr Batterieautos geplant, die Nutzung der Busspuren oder eine schnellere Abschreibung f\u00fcr Firmenwagen.<\/p>\n<h4>Erst 2020 erster \u0160koda mit Batterieantrieb<\/h4>\n<p>So richtig durchstarten kann die Technologie in Tschechien aber wohl erst, wenn \u0160koda in das Gesch\u00e4ft einsteigt. Denn auf den Autohersteller entf\u00e4llt ein Drittel des Neuwagenmarktes. Ab 2020 will das Unternehmen sein erstes reines Elektroauto verkaufen. F\u00fcnf Jahre sp\u00e4ter soll jeder vierte Neuwagen mit Fl\u00fcgelpfeil dann Hybrid- oder Elektroantrieb haben. Ein Vorreiter ist \u0160koda damit nicht gerade: Der schwedische Konkurrent Volvo will schon ab 2019 jedes neue Modell ausschlie\u00dflich mit Elektromotor anbieten.<\/p>\n<p>Aktuell pr\u00e4sentierte \u0160koda bei der Frankfurter Automesse IAA seine Studie Vision E mit 500 Kilometern Reichweite und einer H\u00f6chstgeschwindigkeit von 180 km\/h. Sprecher \u0160t\u011bp\u00e1n \u0158eh\u00e1k beschreibt den Wagen als \u201eMuster f\u00fcr die Zukunft von \u0160koda Auto\u201c. Er sei \u201evollgestopft mit modernster Technologie wie autonomer Steuerung, induktiver Ladung oder einem lernf\u00e4higen Parksystem.\u201c<\/p>\n<p>Den Vorwurf, bei neuen Technologien den Anschluss zu verlieren, l\u00e4sst \u0158eh\u00e1k daher nicht gelten. \u201eSchon jetzt arbeiten mehr als 2.000 Ingenieure im Unternehmen an der technischen Weiterentwicklung der Autos.\u201c Sie teilten ihre Erfahrungen mit der gesamten VW Group.<\/p>\n<p>Mit dem DigiLab betreibt \u0160koda Auto seit Anfang 2017 in Prag einen Inkubator f\u00fcr digitale Dienstleistungen rund ums Auto. Sie sollen das Fahren einfacher, sicherer, bequemer und effizienter machen. Ganz gezielt sucht \u0160koda dabei die Zusammenarbeit mit Startups, die Ideen f\u00fcr Konnektivit\u00e4t, Digitalisierung und Mobilit\u00e4t entwickeln. In seiner Strategie 2025 bekennt sich das Unternehmen zum Wandel vom Autohersteller zum Mobilit\u00e4tsdienstleister.<\/p>\n<figure id=\"attachment_4452\" aria-describedby=\"caption-attachment-4452\" style=\"width: 776px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-4452 size-full\" src=\"https:\/\/emagazin.plus\/wp-content\/uploads\/2017\/09\/skoda-fabrik.png\" alt=\"\" width=\"776\" height=\"516\" srcset=\"https:\/\/emagazin.plus\/wp-content\/uploads\/2017\/09\/skoda-fabrik.png 776w, https:\/\/emagazin.plus\/wp-content\/uploads\/2017\/09\/skoda-fabrik-300x199.png 300w, https:\/\/emagazin.plus\/wp-content\/uploads\/2017\/09\/skoda-fabrik-768x511.png 768w, https:\/\/emagazin.plus\/wp-content\/uploads\/2017\/09\/skoda-fabrik-272x182.png 272w\" sizes=\"auto, (max-width: 776px) 100vw, 776px\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-4452\" class=\"wp-caption-text\">Quelle: \u0160koda Auto<\/figcaption><\/figure>\n<h4>Politik und Industrie schlie\u00dfen einen Zukunftspakt<\/h4>\n<p>Dieser Wandel wird Tschechiens Automobilindustrie insgesamt ver\u00e4ndern. Im Fr\u00fchjahr 2017 hatte sich die Branche in Mlad\u00e1 Boleslav versammelt, um mit Politik, Wissenschaft und Verb\u00e4nden \u00fcber die Zukunft der Mobilit\u00e4t zu diskutieren. Die Regierung packt das Thema Smart Mobility nun offensiver an und hat drei Arbeitsgruppen gegr\u00fcndet: Das Wirtschaftsministerium k\u00fcmmert sich um Elektromobilit\u00e4t, das Verkehrsministerium um autonomes Fahren, der Regierungskoordinator f\u00fcr die digitale Agenda \u00fcbernimmt die Digitalisierung. Noch im Herbst soll ein Memorandum zur Zukunft der tschechischen Automobilbranche verabschiedet werden.<\/p>\n<p>Der Branchenverband AutoSAP sieht Tschechien daher gut aufgestellt f\u00fcr k\u00fcnftige Herausforderungen. Das Land k\u00f6nnte zum \u201eHub f\u00fcr autonome Steuerungen und Konnektivit\u00e4t\u201c werden, so Verbandschef Petzl. Auch bei der Entwicklung alternativer Antriebe sieht er Potenzial.<\/p>\n<p>Das zeigt das Beispiel Continental. Der deutsche Kfz-Zulieferer baut gerade im m\u00e4hrischen Otrokovice sein Engineering Technology Hub Europe auf. \u201eDort haben wir ein Werk mit einer hohen Produktionsqualit\u00e4t, erfahrene Besch\u00e4ftigte und eine ideale Lage\u201c, begr\u00fcndet Sprecherin Regina Feiferl\u00edkov\u00e1 die Standortwahl. In dem Forschungszentrum sollen Ideen f\u00fcr Steuerungssysteme und autonomes Fahren entwickelt und sogleich in der Produktion getestet werden.<\/p>\n<p>Beim autonomen Fahren will Tschechien eine F\u00fchrungsrolle \u00fcbernehmen. Es beteiligt sich am Projekt C-Roads, das die Verkehrskorridore von Deutschland bis nach \u00d6sterreich besser verbinden und die technische Infrastruktur auf den neuesten Stand bringen soll. Verkehrsminister Dan \u0164ok macht sich f\u00fcr eine Teststrecke stark, auf der fahrerlose Autos zertifiziert werden k\u00f6nnten. Daf\u00fcr ist das mittelb\u00f6hmische Velim im Gespr\u00e4ch, wo es bereits ein gro\u00dfes Testgel\u00e4nde f\u00fcr Schienenfahrzeuge gibt. Termin f\u00fcr eine m\u00f6gliche Fertigstellung ist das Jahr 2020.<\/p>\n<p>Daneben sollen \u201eechte\u201c Stra\u00dfenabschnitte genutzt werden, um die Funktionsweise von autonom rollenden Autos zu untersuchen. Die Regierungen Tschechiens und der Slowakei haben eine Vereinbarung unterzeichnet, nach der die Autobahn D2 zwischen Br\u00fcnn und Bratislava daf\u00fcr in Frage k\u00e4me.<\/p>\n<h4>Teststrecke f\u00fcr autonomes Fahren in \u00dast\u00ed geplant<\/h4>\n<p>\u00dast\u00ed nad Labem hat den Anspruch, erste tschechische Stadt zu werden, in der autonom fahrende Autos im normalen Stadtverkehr unterwegs sind. Dabei ist auch eine Anbindung an die nahe gelegene Autobahn D8 Richtung Dresden geplant, um mit Forschungseinrichtungen in Deutschland zu kooperieren. F\u00fcr die sogenannte Smart Zone, mit der \u00dast\u00ed nad Labem zum Forschungs- und Entwicklungszentrum f\u00fcr autonome Steuersysteme und Smart Mobility werden will, hofft die Bezirksverwaltung auf staatliche und EU-Subventionen. Die lokale Presse berichtete, dass BMW Interesse an einem Testzentrum in der Region haben soll. Daf\u00fcr gibt es bislang aber keine Best\u00e4tigung des Autokonzerns.<\/p>\n<p>Daf\u00fcr hat der franz\u00f6sische Kfz-Zulieferer Valeo bereits eine Entwicklungsabteilung in den Bezirk \u00dast\u00ed nad Labem verlegt und erforscht dort Technologien f\u00fcr das Auto der Zukunft. Nach Presseberichten kooperiert Bosch mit Valeo bei der Entwicklung von Sensoren, Lasertechnik und Software f\u00fcr autonomes Fahren.<\/p>\n<p>Ebenfalls zur technologischen Spitze k\u00f6nnte Tschechien bei der Produktion von Speichern f\u00fcr das elektromobile Zeitalter aufschlie\u00dfen. Das US-Unternehmen A123 Systems produziert seit Fr\u00fchjahr dieses Jahres in Ostrava Lithium-Ionen-Akkus. Ganz in der N\u00e4he baut die einheimische HE3DA Technologies ein Werk f\u00fcr sogenannte 3D-Lithiumbatterien auf. Die Technologie soll sich von herk\u00f6mmlichen Modellen durch eine h\u00f6here Energiespeicherdichte und durch geringere Produktionskosten unterscheiden. Au\u00dferdem hofft die Prager Olife Corporation auf EU-F\u00f6rderung f\u00fcr eine Produktion von bleifreien leichten Starterbatterien. Die japanische Central Glass plant in Pardubice die Herstellung von Elektrolyten, die in Batterien f\u00fcr Elektrofahrzeuge zum Einsatz kommen. Mit Tschechien ist also auch k\u00fcnftig als wichtiger Zulieferer der Automobilindustrie zu rechnen.<\/p>\n<p>Mehr Infos unter: www.gtai.de\/tschechische-republik<\/p>\n<p>oder bei Twitter: @GTAI_Prag<\/p>\n<p>Autor: Gerit Schulze,&nbsp;Germany Trade &amp; Invest<\/p>\n<p>Quelle des Beitragsbildes:&nbsp;\u0160koda Vision E, \u0160koda Auto<\/p>\n<!-- AddThis Advanced Settings generic via filter on the_content -->","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Elektromotor, autonomes Fahren, Carsharing \u2013 die Fahrzeugindustrie steht vor einem Technologiewandel. Davon wird auch das Autoland Tschechien betroffen sein. 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