Agile! Welche Arbeitsprozesse haben Sie kürzlich modernisiert?

Wahrscheinlich jedes große Unternehmen hat Probleme mit einer zu langen „time-to-market“und mit einer gewissen Entfremdung der Mitarbeiter der Zentrale von den Kunden. Wir glauben, dass Agilität eines der Instrumente ist, um diesen Herausforderungen zu begegnen. Mit agilem Management wollen wir eine flache Hierarchie schaffen, die auf Selbstmanagement und gleichberechtigte Beziehungen innerhalb der Arbeitsteams basiert. Wir haben uns für das Agile@Scale-Modell entschieden, das agile Grundsätze in dem Teil der Organisation anwendet, der Produkte und Dienstleistungen entwickelt. Im operativen Teil der Bank bleibt alles beim Alten. Der agile Teil wurde in den letzten sechs Monaten von einer linearen Anordnung in ein System von funktionsübergreifenden Teams, sog. Tribes, umgewandelt. Die Umstrukturierungsphase haben wir hinter uns, jetzt geht es an die Feinabstimmung und Änderung der Unternehmenskultur.

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Ausbildung ist Chefsache

Ein Unternehmen für Fertighäuser will langfristig in Tschechien bleiben – und nimmt die Ausbildung in die eigene Hand.

Die Mutter sitzt in Deutschland, die Tochter produziert in Tschechien. Noch immer ist das eine häufige Kombination, so auch beim Hersteller von Fertighäusern DFH Haus. Nachfrage und Absatz, Entwicklung und Design kommen aus Deutschland, doch der Standort Tschechien kann seine eigenen Erfolge vorweisen.

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Mit Yin & Yang in die digitale Zeit

Von Paris nach Pilsen – die meisten würden sich sicher in die umgekehrte Richtung wünschen. Nicht so Guillaume Chêne, der Chef von Makro bzw. Metro Cash & Carry in Tschechien und der Slowakei. Für die französische Einzelhandelskette Carrefourkam er in den 1990ern in die westböhmische Stadt. Was Chêne in den folgenden 20 Jahren erwartete, war eine steile Karriere im Einzel- und Großhandel in Tschechien. Und die echte Herausforderung, ein Handelsunternehmen mit vielentausend Mitarbeitern in die digitale Zeit zu führen.

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Wissen, wohin die Reise geht

Peter Köhler verortet man dem Namen nach sofort nach Deutschland. Da kommt er auch her. Seine familiären Wurzeln liegen allerdings in Tschechien. Nach Umwegen über London und Österreich ist er dahin wieder „zurückgekehrt“. Mit Leoš Novotný setzt Köhler heute neue Standards im Personentransport und mischt von hier aus mit, wenn das Bahnbusiness in Europa Gleis für Gleis liberalisiert wird. Der Physiker und Banker ist heute Chef des tschechischen Bahn- und Busbetreibers Leo Express.

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3x Mobilität in Deutschland

Verkehrsträger Nr. 1 in Deutschland ist und bleibt das Auto. Rund 43 Millionen private Fahrzeuge und damit mehr als ein Auto pro Haushalt waren es 2017. Und doch ist das Gefährt auf vier Rädern umstrittener denn je – Staus, Lärm, Umweltbelastung. Gerichtlich erzwungene Fahrverbote drohen bereits in großen Städten wie Frankfurt am Main und Stuttgart.

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