Interview mit Eduard Palíšek, country CEO und Generaldirektor SIEMENS CZ

Siemens ist eines der Top-Technologieunternehmen weltweit, in Tschechien übrigens schon seit über 130 Jahren am Werk. Und Eduard Palíšek ist einer der erfahrensten Top-Manager Tschechiens, seit über elf Jahren steuert er Siemens CZ als Country CEO und Generaldirektor. Er ist eine gute Adresse, wenn man in unsicheren Zeiten wissen will, wohin die Reise gehen könnte.

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Interview mit Karel Havlíček

Vizepremier Karel Havlíček ist – derzeit gemeinsam mit dem Gesundheitsminister – die Schlüsselfigur der tschechischen Regierung. Als Wirtschafts- und Verkehrsminister treibt ihm der Coronavirus die Sorgenfalten auf die Stirn. Wir sprachen mit ihm über die Wirtschaftsaussichten und darüber, welche Bedeutung in diesen Zeiten die Nachhaltigkeit für Unternehmen und Politik hat.

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Nachhaltigkeit als Chance für den Neustart in Tschechien

Das Thema Nachhaltigkeit hat durch die Erschütterungen des Covid-Jahres 2020 eine neue Dringlichkeit bekommen. Die wirtschaftliche Rezession, der Druck auf das Gesundheitssystem, die forcierte digitale Interaktion, der Staatshaushalt als Retter in der Krise, das gesellschaftliche Erleben von Verletzlichkeit – all dies hat es in dieser Drastik und diesem Zusammenspiel zuvor nicht gegeben.

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Die drängenden Veränderungen nicht verschlafen

Der Begriff „Nachhaltige Entwicklung“ ist in der Mitte unserer Gesellschaft angekommen, dennoch bleibt es schwierig, ihn exakt zu fassen. Dabei zeigen sich die Konsequenzen nicht nachhaltiger Entwicklung deutlich: Klimawandel, steigender Ressourcenverbrauch, die ökologischen Rucksäcke unserer Produkte, die obendrein noch unter häufig unbekannten menschenrechtlichen Rahmenbedingungen hergestellt werden, wachsende Abfallberge und fehlendes Recycling, wie auch ein überbordender gesellschaftlicher Konsum.

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Interview mit Thomas Schäfer, neuer Vorstandsvorsitzender von Škoda Auto

Zwanzigzwanzig – was für ein Jahr für die tschechische Top-Marke Škoda Auto! Ein Motor für die ganze tschechische Wirtschaft, der im ersten Quartal noch auf Hochtouren schnurrte und im Februar übrigens auch den 7-millionsten Octavia vom Band rollen ließ, um dann aber mit einer Vollbremsung in den Corona-Modus zu gehen: Stillstand.

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Tschechiens Ernährungswirtschaft wird zum Politikum

Die Coronavirus-Krise und der zwei Monate währende Notstand haben die Lebensmittelmärkte in Tschechien sehr unterschiedlich beeinflusst. Als Grundbedarfsanbieter profitierte der Lebensmitteleinzelhandel, da er von den acht- bis zehnwöchigen Geschäftsschließungen, denen andere Einzelhändler oder Dienstleistungsanbieter unterlagen, nicht betroffen war. Während die Zulieferer der Supermärkte zulegen konnten und zum Teil Personal einstellten, standen die der Gastronomie, darunter der Großhandel und die Bierbrauer, vor verschlossenen Türen.

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Nachgefragt: Ernährungstrends in Tschechien in den letzten fünf Jahren

Beim Thema Ernährung geht es auch um gesundheitliche Aspekte. Immer mehr Menschen in Tschechien nutzen Nahrungsergänzungsmittel wie Vitamine, Mineralstoffe und Spurenelemente – laut einer aktuellen Studie des Marktforschungsinstituts GfK ein Drittel der Befragten. Demnach ist auch die Bereitschaft gestiegen, für eine gesunde Ernährung mehr Geld auszugeben. Zwei von fünf Umfrageteilnehmer würden dafür tiefer in die Tasche greifen.

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Exportně silný německý potravinářský průmysl

Jídlo je základní lidskou potřebou. Tato věta možná zní banálně, během uplynulých měsíců se však zásobování potravinami významně posunulo do centra pozornosti. Lidé byli dosud většinou zvyklí, že produkty, které právě potřebují, bez problémů seženou v supermarketu. Symbolem koronavirové pandemie se ale rychle staly prázdné regály v obchodech. Nejistota a obavy vedly ke „křečkování“.

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Interview mit der Deloitte-Chefin Diana Rádl Rogerová

Sie hat Ihr ganzes Berufsleben bei einem einzigen Unternehmen gearbeitet, 23 Jahre. Von Routine und Abgeklärtheit jedoch keine Spur. Wer mit Diana Rádl Rogerová eine Stunde im Gespräch verbringt, sitzt mit einer hochmotivierten, hochkonzentrierten Frau zusammen, die alle wichtigen Trends auf dem Radar hat. Und vielleicht gerade deshalb macht ihr das hohe Tempo im Business ernsthaft Sorgen.

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Ich bin Ich, Martin Herrmann

Im Februar 2017 war Martin Herrmann auf dem ersten Titelbild der rundum erneuerten Plus zu sehen. In den letzten fünf Jahren erklomm er zielstrebig den Gipfel seiner beruflichen Karriere – seit April 2016 schließlich als Vertriebsvorstand der neu gegründeten RWE-Tochter innogy SE in Essen. Nebenbei – nicht zu vergessen – der Posten als innogy-CEO in Tschechien. Ein Manager mit Haut und Haaren, der aber vor einem halben Jahr von 180 auf null runtergefahren wurde.

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Ein paar Monate länger und wir wären nicht mehr hier

Ihre Software plant, steuert und kontrolliert. Ganz gleich, ob es sich um Produktion oder Lager handelt, um Autoteile, Lebensmittel oder Sportbekleidung. Das tschechische Unternehmen Aimtec, an dessen Anfang ein paar Enthusiasten standen, beschäftigt heute 200 Mitarbeiter, erzielt über 350 Millionen Kronen Umsatz und hat Kunden auf fünf Kontinenten. Und wie so oft – die Digitalisierungsexperten erkannten erst in der Krise, worauf es im Business wirklich ankommt.

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E.ON Tschechien: CEO Martin Záklasník im Interview

Als er vor drei Jahren bei E.ON das Ruder übernahm, staunten viele nicht schlecht. Ein Top-Manager aus der Telekommunikation sollte den großen Energieversorger lenken!? Die Personalie Martin Záklasník war ein strategisches Statement. Denn die Branche und das Geschäft ändern sich grundlegend. Das hat der innogy-Deal zwischen E.ON und seinem Erzkonkurrenten RWE gezeigt. Mit welchem CEO kann es daher spannender sein, zwei Stunden zu verbringen?

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Umweltschutz und Klimawandel erfordern in Tschechien anhaltende Investitionen

Die Tschechische Republik hat beim Umweltschutz seit 1990 große Fortschritte gemacht. Doch hohe Treibhausgas-Emissionen pro Kopf, sinkende Grundwasserspiegel und zu viel Siedlungsmüll auf Deponien signalisieren, dass nachhaltige Umwelt-, Effizienz- und Energietechnik gefragt bleibt.

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